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Newsletter 03/2016


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Forum Nachhaltiges Palmöl Newsletter 03/2016
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

wissen Sie, was passieren würde, wenn Deutschland Palmöl boykottiert und durch andere Pflanzenöle ersetzt? Würden sich die negativen Umweltauswirkungen durch den einfachen Austausch von Palmöl durch andere Pflanzenöle reduzieren lassen? Und welche ökologischen Auswirkungen hätte die Substitution von Palmöl? Diesen Fragestellungen ist eine Studie des WWF auf den Grund gegangen. Das Ergebnis: Durch den einfachen Austausch von Palmöl durch andere Pflanzenöle werden die Probleme nicht gelöst, sondern verlagert und möglicherweise verschlimmert. Erfahren Sie mehr über die Ergebnisse der Studie in dieser Ausgabe des Newsletters.
Darüber hinaus berichten wir über die größte, jüngst zertifizierte Kleinbauern-Gruppe und stellen Ihnen die drei neuen Mitglieder des Forums Nachhaltiges Palmöl (FONAP) vor. Der International Sustainability and Carbon Certification (ISCC), ebenfalls Mitglied im FONAP, wurde derweil erneut von der Europäischen Kommission als Zertifizierungssystem anerkannt, das den Anforderungen der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU (Renewable Energy Directive – RED) entspricht. Diese und viele weitere spannende Themen können Sie auf den folgenden Seiten nachlesen.

Viel Spaß dabei wünscht

Ihre FONAP-Redaktion

Aktuelle Themen

» Ferrero Deutschland, SPEICK Naturkosmetik und Henglein GmbH
» Auf der Ölspur
» Zertifizierung vom RSPO
» Freiwilliger Rücktritt von der Zertifizierung
» ISCC wieder anerkannt
» Nachhaltiges Palmöl bis 2020
» Antrag von Bündnis 90/Die Grünen
» Veranstaltung der European Palm Oil Alliance in Warschau
» Webinare
» Presseschau
 
Ferrero Deutschland, SPEICK Naturkosmetik und Henglein GmbH
Drei Neue für das FONAP

Das Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP) kann sich erneut über Verstärkung freuen: Im Juni haben Ferrero Deutschland und SPEICK Naturkosmetik die Selbstverpflichtung unterzeichnet und sind damit offizielle Mitglieder des FONAP. Ferrero ist einer der größten international tätigen italienischen Süßwarenhersteller mit weltweit 20 Produktionsstätten und rund 33.000 Mitarbeitern. Ferrero setzt dabei vor allem auf die umfassende Achtung der Menschenrechte und Nachhaltigkeit bei den verwendeten Rohstoffen. Dies gilt insbesondere für Beschaffung von Palmöl. So hat sich Ferrero beispielsweise verpflichtet, nur Palmöl zu beziehen, für das keine Rodungen vorgenommen wurden. Darüber hinaus beteiligt sich Ferrero seit November 2014 an der Palm Oil Innovation Group (POIG). POIG baut auf den RSPO-Standards auf und berücksichtigt zudem weitere soziologische und ökologische Aspekte. Ferrero verwendet bereits seit Ende 2014 zu 100 Prozent nachhaltiges, segregiertes Palmöl nach RPSO-Standard– und damit Palmöl, das physisch bis zur Mühle rückverfolgt werden kann. Dank einer Charta, die in Zusammenarbeit mit TFT durchgeführt wird, ist es Ferrero möglich, die Rückverfolgbarkeit nun auch von der Mühle bis zur Plantage zu sichern.
Die hohen Anforderungen an nachhaltiges unternehmerisches Handeln teilt das 1928 von dem Unternehmer Walter Rau gegründete Familienunternehmen SPEICK Naturkosmetik. Auch fast 90 Jahre nach seiner Gründung setzt sich SPEICK Naturkosmetik für ein ganzheitliches Verständnis von Mensch und Natur ein. Und das mit großem Erfolg: Als erste und bislang einzige Kosmetikmarke wurde die Marke SPEICK im Jahr 2013 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Ein Jahr später erhielt SPEICK Naturkosmetik den CSR-Preis der Bundesregierung, der das besondere Engagement des gesamten Unternehmens für Nachhaltigkeit würdigt. Und auch für die Hans Henglein & Sohn GmbH ist Nachhaltigkeit ein Eckpfeiler der Unternehmensstrategie. Das 1936 als Fuhrbetrieb gegründete Unternehmen ist inzwischen einer der international führenden Hersteller von Kloßteig, Kartoffelnudeln und Teigwaren mit rund 800 Mitarbeitern an zwei Standorten. Zentraler Ansatz der Firmenphilosophie ist es, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu vereinen und so zur langfristigen Unternehmenssicherung beizutragen. Das bedeutet kontinuierliche Verbesserungen über die gesamte Versorgungskette, Umweltschutz, ein soziales und ethisches Wertesystem sowie nachhaltige Beschaffung. Die Hans Henglein & Sohn GmbH ist bereits seit 2012 Mitglied des RSPO – damit unterstreicht das Unternehmen seine Bemühungen hin zu einer kompletten Lösung für segregiertes Palmöl.
Das FONAP begrüßt seine jüngsten Mitglieder und freut sich auf einen regen Austausch, um gemeinsam an der Erreichung der gesteckten Ziele zu arbeiten.
 
Auf der Ölspur
WWF veröffentlicht Studie zu deutschem Palmöl-Ersatz

Was würde passieren, wenn Deutschland Palmöl boykottiert und durch andere Pflanzenöle austauscht? Dieser Frage geht eine aktuelle Studie des WWF nach. Das Ergebnis: Der Ersatz durch Kokos-, Soja-, Sonnenblumen- oder Rapsöl hätte einen massiv höheren Flächenbedarf zur Folge, die Treibhausgasemissionen stiegen an und Tiere und Pflanzen wären stärker gefährdet, als es die globalen Palmölplantagen derzeit tun.
Dem WWF zufolge verbraucht Deutschland jährlich rund 1,8 Millionen Tonnen Palmöl. Davon gehen 41 Prozent in Biodiesel und 40 Prozent in Nahrungs- und Futtermittel. Weitere 17 Prozent werden laut WWF von der Industrie für Reinigungsmittel, Kosmetika und Pharmaprodukte verwendet. Würde Deutschland das Palmöl komplett austauschen, wären dafür rund 1,4 Millionen Hektar mehr Anbaufläche für die Gewinnung der „Ersatz-Pflanzenöle“ notwendig. Zu diesem Mehrbedarf an Fläche kommt es, weil keine andere Pflanze auf einem Hektar Land so hohe Öl-Erträge wie die Ölpalme erzielt. Raps, Kokos und Sonnenblume bringen im Durchschnitt nur rund 0,7 Tonnen Öl pro Hektar. Soja sogar noch weniger. Zum Vergleich: Die Ausbeute bei Ölpalmen liegt bei durchschnittlich 3,3 Tonnen pro Hektar.
Daher prognostizieren Modellberechnungen dementsprechend gravierende, negative Effekte für die biologische Vielfalt. Denn durch den zusätzlichen Flächenbedarf würden weltweit Ökosysteme zusätzlich unter Druck geraten. Dies trifft insbesondere bei einem Ersatz durch Kokos- und Sojaöl zu, die ebenfalls im tropischen Gürtel der Erde angebaut werden. So müsste bei einem Palmöl-Aus in Deutschland selbst Indonesien, das derzeit wichtigstes Anbauland für Ölpalmen, mit negativen Effekten für seine ohnehin stark bedrohte Fauna und Flora rechnen.
Und auch der Ausstoß von Treibhausgasen würde in Folge des gestiegenen Flächenbedarfs und der damit einhergehenden Landnutzungsänderungen anschwellen. Von rund 309 Mio. Tonnen zusätzlichen Emissionen geht das WWF-Szenario aus. Das entspräche etwa einem Drittel des jährlichen CO2-Ausstoßes der Bundesrepublik. Lediglich bei einem Austausch von Palmöl durch heimische Öle aus Raps und Sonnenblumen würde die weltweite biologische Vielfalt weniger leiden. Aber auch dafür sei keine unbegrenzte Fläche vorhanden. Daher führe nach Ansicht des WWF kein Weg daran vorbei, den Anbau von Palmöl und anderen Ölpflanzen umwelt- und sozialverträglicher zu gestalten. Gleichzeitig müsse aber auch der Bedarf durch bewussteren Konsum drastisch gesenkt werden.

Hier können Sie die Studie downloaden.
 
Zertifizierung vom RSPO
Nachhaltiges Palmöl von der weltgrößten Kleinbauerninitiative

2.700 Kleinbauern, mehr als 5.500 Hektar und ab sofort fast 92.000 Tonnen zertifiziertes Palmöl jährlich: Die Gruppe „Sapta Tunggal Mandiri“ (STM) ist die bislang größte Gruppe unabhängiger Kleinbauern, die eine Zertifizierung des Roundtable On Sustainable Palm Oil (RSPO) erhalten hat. Künftig wird die Kleinbauerninitiative, die aus sieben Dorfgemeinschaften in Süd-Sumatra besteht, ihre Produkte als nach Mass Balance zertifiziert verkaufen können.
Kleinbauern nehmen in der Palmöl-Industrie eine zentrale Rolle ein, sind sie doch für rund 40 Prozent des global produzierten Palmöls verantwortlich. In den vergangenen Jahren hat die Industrie daher gemeinsam mit Kleinbauern immer wieder an ihrer Nachhaltigkeit gearbeitet, um deren Einkommen und damit die Lebenssituation der Kleinbauern und ihrer Familien zu verbessern. Bis heute hat der RSPO so mehr einer Vielzahl von Kleinbauern dabei geholfen, sich erfolgreich zertifizieren zu lassen und Partnerschaften mit anderen Kleinbauern, NGOs und dem Privatsektor aufzubauen.
Das Forum Nachhaltiges Palmöl NAP beglückwünscht die „Sapta Tunggal Mandiri“ zur Erreichung der Zertifizierung. Diese macht deutlich, dass auch große Initiativen – in Zusammenarbeit mit Palmölproduzenten, Kleinbauern, lokalen Gemeinschaften, NGOs wie auch der Regierung - erfolgreich zertifiziert werden können. Die ersten Kleinbauerngruppen der Welt, die 2012 in Thailand zertifiziert wurden, hatten teils Gruppengrößen von weniger als 50 Kleinbauern. Das FONAP ermutigt alle Stakeholder in den Palmöllieferketten, großflächige Scaling-Ansätze zu verfolgen, um die Anzahl der Zertifizierungen kontinuierlich weiter zu erhöhen.
 
Freiwilliger Rücktritt von der Zertifizierung
Nach Problemen in der Lieferkette

Die Federal Land Development Authority (Felda) und sein angeschlossenes Unternehmen, die Felda Global Ventures Holdings Bhd (FGV), sind freiwillig von der RSPO-Zertifizierung von 58 Mühlen in Malaysia zurück getreten. Dies gab Felda bereits im Mai dieses Jahres bekannt. Grund für die Aufgabe der Zertifizierung sind nach Angaben des Unternehmens Probleme, die in der eigenen Lieferkette auftreten. Felda plane daher einige strukturelle Änderungen, um potentielle Risiken zu minimieren.
Gleichzeitig erwägt Felda eine erneute Zertifizierung der Mühlen in den kommenden drei Jahren. Der jetzige Rücktritt von der Zertifizierung, so das Unternehmen, erlaube zudem eine integrativere Zertifizierung zwischen kommerziellen Plantagen der FGV und Kleinbauern der Felda.
Wie die Gruppe mitteilte, bleiben Felda und FGV aber weiterhin Mitglied des RSPO. Gleichzeitig betrifft der freiwillige Rückzug von der Zertifizierung der vorgelagerten Mühlen weder die Lieferkettenzertifizierung der Zerkleinerungsanlangen, noch die der nachgelagerten Raffinerien. Dennoch resultiert aus der Aufgabe der Zertifizierung aktuell ein deutlich vermindertes Angebot von nach RSPO zertifiziertem Palmöl in den Handelsoptionen Mass Balance (MB) und segregiert (SG).
 
ISCC wieder anerkannt
Europäische Kommission bestätigt Zertifizierungssystem

Der International Sustainability and Carbon Certification (ISCC) wurde erneut als System zur Zertifizierung für nachhaltige Biomasse und flüssige Bioenergie, sprich Kraftstoff und Strom, von der Europäischen Kommission in Brüssel anerkannt. Die Entscheidung der Kommission wurde am 10. August im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. ISCC ist ein internationales, praxiserprobtes Zertifizierungssystem für Nachhaltigkeit und Treibhausgaseinsparungen, das den Anforderungen der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU (Renewable Energy Directive – RED) entspricht.

+ Erfahren Sie mehr zum Thema.

 
Nachhaltiges Palmöl bis 2020
Auch Norwegen unterzeichnet Amsterdam Deklaration

Spätestens im Jahr 2020 wollen mehrere europäische Länder Palmöl ausschließlich aus nachhaltiger Produktion beziehen. Damit soll vor allem den illegalen Abholzungen tropischer Regenwälder in den Anbaugebieten ein Ende gesetzt werden. Dieses Ziel haben sich unter anderem Deutschland, die Niederlande und Dänemark in der sogenannten Amsterdam Deklaration gesetzt. Mit Norwegen engagiert sich nun ein weiteres europäisches Land für nachhaltiges Palmöl. Im August dieses Jahres hat der zuständige Minister für Klima und Umweltschutz, Vidar Helgesen, die Amsterdam Deklarationen unterzeichnet. In der Deklaration heißt es: „Als größte Wirtschaft der Welt, hat Europa die Verantwortung und die Möglichkeit, die Weltwirtschaft auf einen nachhaltigeren Weg zu bringen. Europa ist der zweitgrößte Importeur von Palmöl und Heimat einiger der größten Marken und Konzerne. Europa kann ein wichtiger weltweiter Signalgeber werden, wenn es zu einem nachhaltigerem Handel mit Palmöl kommt.“ Der Beitritt Norwegens ist damit ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

+ Hier können Sie die Amsterdam Deklaration nachlesen.

 
Antrag von Bündnis 90/Die Grünen
Bundestag debattiert über Palmöl

Am 08. Juli hat der Deutsche Bundestag die internationale Palmölproblematik diskutiert. Die Debatte geht zurück auf einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/8398). In diesem wird die Bundesregierung aufgefordert, verbindliche Umwelt- und Sozialstandards in der internationalen Palmölproduktion zu verankern. In der Begründung des Antrags heißt es, der internationale Palmölboom gehe mit „gravierenden sozialen und ökologischen Konsequenzen“ einher. Als wichtigste Anbaugebiete seien Schwellen- und Entwicklungsländer am schwersten von den negativen Folgen der industriellen Palmölproduktion betroffen. Die Grünen verweisen darauf, dass die Produktion sich seit 1990 nahezu versechsfacht hat. Angeprangert wird dabei vor allem die Zerstörung von Torf- und Regenwäldern, für die nach Ansicht der Grünen insbesondere industrielle Großplantagen verantwortlich sind.
In der letzten Bundestagssitzung vor der Sommerpause debattierten die Abgeordneten rund 45 Minuten lang in erster Lesung. Die vier Redner aus den Fraktionen B90/Grüne, CDU/CSU, SPD und DIE LINKE berichteten übereinstimmend, dass es große Probleme in der Palmölproduktion gebe und verwiesen dabei in erster Linie auf die Waldbrände in Indonesien. Der Sprecher von B´90/Grüne stellte in seiner Rede die freiwilligen Selbstverpflichtungen der Unternehmen in Frage und forderte von der Bundesregierung verbindliche gesetzliche Regelungen. Einig schienen sich alle Vertreter vor allem darin zu sein, dass die Nutzung von Palmöl als Biokraftstoff gestoppt werden müsse. Dafür bedürfe es konkreter Lösungen. Wie diese allerdings aussehen könnten, wurde von keinem der Redner konkretisiert. Der Antrag für die Debatte liegt nun in den Ausschüssen des Bundestags und wird dort nach der Sommerpause weiter diskutiert.

Der Antrag der Grünen im Wortlaut:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/083/1808398.pdf


+ Die Debatte im Bundestag zum Nachschauen.

 
Veranstaltung der European Palm Oil Alliance in Warschau
Palmöl: innovative Zutat für eine nachhaltige Zukunft?

Welche Rolle spielt Palmöl in der Ernährung? Wie kann die Rückverfolgbarkeit von Palmöl zum nachhaltigeren Anbau beitragen? Welche Hürden befinden sich auf dem Weg zu 100 Prozent zertifiziertem Palmöl? Und welche Rolle spielen beispielsweise Händler oder der gemeinsame Rat der palmölproduzierenden Länder auf diesem Weg? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen European Palm Oil Conference, die am 5. und 6. Oktober in Warschau stattfindet. Die Veranstaltung der European Palm Oil Alliance (EPOA) ist für alle Teilnehmer kostenfrei, eine Anmeldung noch bis zum 19. September möglich.
Besonderes Highlight der Veranstaltung: In Workshops lernen die Teilnehmer ganz praktisch, wie Schokoladenfüllungen oder Kekse mit Palmöl hergestellt werden. Darüber hinaus wird es Keynote-Vorträge zum Fortschritt der Amsterdam Deklaration sowie von Vertretern der malaysischen und indonesischen Regierung geben.
Eine Anmeldung zur Konferenz ist unter diesem Link möglich.

+ Erfahren Sie mehr über das Veranstaltungsprogramm.

 
Webinare
Einführung in den Palmölsektor und Zertifizierungssysteme

Sie möchten wissen, welche Sektoren das meiste Palmöl in Deutschland verbrauchen? Sie interessieren sich für eine Zertifizierung, wissen aber noch nicht, welche Anforderungen Sie dafür erfüllen müssen? Antworten auf diese Fragen geben eine Reihe von Webinaren mit insgesamt 3 Modulen, die das Forum Nachhaltiges Palmöl entwickelt hat. In den Online-Seminaren werden neben einer allgemeinen Einführung in den Palmölsektor die verschiedenen Zertifizierungssysteme sowie die Anforderungen an die Lieferkettensysteme (Supply-Chain-Certification) vorgestellt. Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, wenden Sie sich bitte an das Sekretariat des FONAP. Wir informieren Sie gern über die nächsten Termine.

Kontakt:
sekretariat@forumpalmoel.org
 
Presseschau
Palmöl – Perfektes Fett oder Rohstoff mit verheerenden Folgen?

SR 3 Saarlandwelle (18.08.2016)
„Palmöl steht in der Kritik. Durch den Anbau von Ölpalmen wird Regenwald zerstört, außerdem kann Palmöl krank machen. Trotzdem findet sich das durchaus schmackhafte Öl in jedem zweiten Produkt im Supermarkt - selbst dort, wo man es so gar nicht erwartet.“
http://www.sr.de/sr/sr3/themen/ratgeber/palmoel100.html

Berliner Zeitung (29.08.2016)
„Wissenschaftler haben untersucht, ob der Bedarf durch andere Ölpflanzen wie Raps oder Soja gedeckt werden kann. Doch die Alternative heißt Sparen.“
http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/umstrittener-rohstoff-kein-palmoel-ist-auch-keine-loesung-24664080

Die Presse (04.09.2016)
"Ohne Palmöl geht es auch nicht, sagt der WWF. Die Alternativen schaden der Umwelt ebenso. Konzerne versprechen den Umstieg auf nachhaltiges Palmöl. Doch die Initiativen helfen dem Image meist mehr als dem Planeten."
http://diepresse.com/home/wirtschaft/energie/5079742/Raubbau-ohne-Reue

Süddeutsche Zeitung (29.08.2016)
„Die Umweltorganisation WWF hat erstmals für Deutschland genau untersucht, in welchen Produkten Palmöl steckt. Das überraschende Ergebnis der Untersuchung ist: Der größte Teil landet nicht auf dem Teller, sondern im Autotank, als Beimischung zum Diesel.“
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/palmoel-das-kleinere-uebel-1.3140310

Rural Development (18.08.2016)
Eine jüngst im Global Environmental Change veröffentlichte Studie zeigt, bis zu welchem Ausmaß Palmölplantagen zukünftig erweitert werden können, ohne dabei artenreiche Tropenwälder weiter zu schädigen.
http://www.rural21.com/nc/english/news/detail/article/expanding-palm-oil-plantations-without-deforestation-00002011/

WDR Fernsehen (13.07.2016)
„Millionen Verbraucher tanken ohne ihr Wissen schon seit Jahren mit jeder Dieseltankfüllung ein Stück Regenwald. Seit 2007 ist die Industrie staatlich verpflichtet, sieben Prozent Bio in Dieselöl zu mischen und kaum einer weiß davon.“
http://www.ardmediathek.de/tv/die-story/Wir-tanken-Regenwald-Die-L%C3%BCge-vom-%C3%96ko-/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=7486242&documentId=36534964

Der Spiegel (31.05.2016)
„Eigentlich soll Palmöl im Kraftstoff das Klima schützen. Nach Ansicht von Umweltschützern ist das Gegenteil der Fall.“
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/biokraftstoffe-europa-giert-nach-palmoel-a-1094940.html

Neue Osnabrücker Zeitung (27.07.2016)
„Ob Fertiggerichte, Kosmetika oder Reinigungsmittel: Viele Produkte enthalten heutzutage Palmöl. Doch Anbau und Ernte folgen oft weder ökologischen noch sozialen Kriterien. Welche Alternativen gibt es?“
http://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/750537/palmol-regenwald-vernichtung-furs-fruhstuck-1#gallery&0&0&750537
 
 

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Sekretariat Forum Nachhaltiges Palmöl e.V. | Geschäftsstelle Berlin
c/o Repräsentanz der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Telefon: +49 228 4460-3517 | E-Mail: Sekretariat@forumpalmoel.org | Web: www.forumpalmoel.org/


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Die Förderung des Projektes erfolgt/e durch finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) als Projektträger des BMEL für das Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe